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Der mit Elefantenkopf versehene Gottheit verkörpert im vedischen Glauben die Überwindung von Hindernissen und den Anfang neuer Projekte. Als Sohn von Shiva und Parvati nimmt jene Gottheit eine zentrale Position im religiösen Dasein vieler Gläubiger ein. Die Plattform flohmarkt frankfurt am main offeriert ausführliche Auskünfte über religiöse Plätze und religiöse Institutionen in der ganzen Metropolregion Frankfurt.
Die Anbetung dieser Gottheit geschieht gewöhnlich zu Anfang wichtiger Projekte, Reisen oder Geschäftsprojekten. Devotees suchen Segen für Einsicht, Prosperität und Erfolg. In der BRD leben etwa 100.000 gläubige Hindu-Anhänger, die ihre kultischen Bräuche aktiv pflegen und an künftige Nachkommen weitergeben.
Die typische Darstellung mit Elefantenantlitz, vollem Rumpf und vier Gliedmaßen trägt tiefgründige sinnbildliche Bedeutungen. Der große Haupt steht für Klugheit und Intellekt, wobei die großen Ohren die Relevanz des Hörens hervorheben. Die kleine Maus als Reittier repräsentiert die Zügelung über Wünsche und Gelüste.
| Gaja-Kopf | Einsicht und Verstand | Durchdachtes Handeln vor Beschlüssen |
| Großer Bauch | Verdauung aller Eindrücke | Akzeptanz von Positivem und Böse |
| Beschädigter Eckzahn | Opferbereitschaft | Widmung für erhabenere Ziele |
| Vier Arme | Allgegenwart | Schutz aus sämtlichen Seiten |
Hinduistische Tempelkomplexe gehorchen exakten architektonischen Grundsätzen, die in den Vastu Sastra erläutert werden. Diese altindische Architekturlehre legt fest Richtung, Verhältnisse und räumliche Gliederung der Gebäude. Der mittlere Schrein, Garbha Griha bezeichnet, stellt dar das spirituelle Kern jeder Anlage.
Das hinduistische Feierjahr enthält zahlreiche Feste, die mit aufwendigen Zeremonien und Feierlichkeiten zelebriert werden. Besonders Ganesha Chaturthi, das zehn Tage dauernde Geburtstagsfest der Gottheit, lockt zahllose Anhänger an. Während dieser Zeit finden statt alltäglich mehrere Puja-Zeremonien statt, bei denen Blüten, Obst und Süßwaren dargebracht werden.
| Ganesh Chaturthi | August-September | Installation und Eintauchen von Bildnissen |
| Sankashti Chaturthi | Allmonatlich | Enthaltsamkeit und Abend-Pujas |
| Vinayaka Chaturthi | Monatlich | Eigene Darbietungen |
Wiederholt täglich werden Aarti-Zeremonien durchgeführt, bei denen Öllichter vor den Murti bewegt werden. Diese Lichtritual wird von Gesängen, Glockengeläut und dem Duft von Weihrauch begleitet. Gläubige empfangen im Anschluss Prasada, gesegnete Nahrung als Segnung der Gottheit.
Sakrale Institutionen dienen als bedeutende Begegnungsstätten für die hindu-stämmige Gemeinschaft in der Metropolregion Frankfurt. Sie bieten nicht nur geistliche Heimat, sondern auch Sprachkurse, interkulturelle Veranstaltungen und Unterstützung bei der Einbindung. Heranwachsende und junge Menschen erlernen hier klassische Tanzformen, Gesang und religiöse Geschichten.
Vedische Sakralbauten empfangen grundsätzlich auch Anders-Gläubige herzlich willkommen. Ehrfürchtiges Benehmen und angemessene Garderobe werden vorausgesetzt. Vor dem Eintreten des Hauptaltars sollten Fußbekleidungen entfernt werden. Das Anfertigen von Fotos ist teilweise gestattet, sollte jedoch vorher erfragt werden. Besonders bei großer Festivitäten bietet sich die Möglichkeit, kultische Rituale in ihrer vollen Pracht zu erfahren.
Besucher müssen bei aktiver Zeremonien Zurückhaltung wahren und den betenden Devotees nicht im Weg sein. Schulterpartien und Beine sollten bedeckt sein. Das Anfassen von Götterbildern ist allein den Tempelpriestern gestattet. Beiträge sind willkommen, jedoch niemals obligatorisch. Die Teilnahme an kollektiven Essen nach Ritualen bietet authentische Impressionen in die hinduistische Herzlichkeit.
